Jason Marsden

Jason Marsden ist geschäftsführender Direktor der Matthew-Shepard-Stiftung. Er selbst war mit Shepard befreundet, bevor dieser als 21jähriger Student in einem Hassverbrechen gegen Schwule 1998 ermordet wurde. Als damaliger Reporter wandte sich Jason an Journalismus-Konferenzen und Schulen im ganzen Land, um über Hassverbrechen zu informieren. Er ist ehemaliges Vorstandsmitglied verschiedener Umweltschutzvereinigungen in Wyoming und arbeitet gegenwärtig im Vorstand des Zentrums für Gleichstellungsfragen der Landespolizei sowie im Vorstand des Fonds für die Erhaltung der Resident des Gouverneurssitzes. 2016 wurde er durch den Bürgermeister Michael Hancock in den LGBTQ-Ausschuss von Denver bestellt, wo er stellvertretender Leiter der Abteilung für Öffentliche Sicherheit ist.

Jason Marsden is the executive director of the Matthew Shepard Foundation. He was Shepard’s friend before the 21-year-old student was murdered in a 1998 anti-gay hate crime. Jason, then a reporter, addressed journalism conferences and schools nationwide about hate crimes. He is a past board member of several Wyoming conservation groups, and currently serves on the boards of the Equality State Policy Center and the Governor’s Residence Preservation Fund. He was appointed in 2016 by Mayor Michael Hancock to the Denver LGBTQ Commission and co-chairs its Public Safety Committee.

Schaffung von Bündnissen: Internationale MANEO-Konferenz 2017

Workshop 10: „Stärkung der Fähigkeiten und Bündnisse zwischen Homo- und Heterosexuellen”

Workshop-Sprecher Jason Marsden, Geschäftsführender Direktor der Matthew-Shepard-Stiftung

 

Ein Kennzeichen der wachsenden Aufmerksamkeit, die Unternehmen und andere kommunale Einrichtungen der Herstellung einer Atmosphäre der Vielfalt widmen, ist die zunehmende Bedeutung der „Gay-Straight-Alliance“ (GSA, Bündnis zwischen Homo- und Heterosexuellen). Dabei handelt es sich um Freiwilligenverbände, die LGBTQ-Studenten mit ihren heterosexuellen/Cisgender-Bündnisparnter zusammenbringen, um gemeinsame Aktivitäten durchzuführen und Inklusion und Akzeptanz zu zeigen.

 

Am Arbeitsplatz in den Unternehmen wurden spezielle Mitarbeitergruppen, die „Employee Resource Groups” (ERG) eingerichtet, um ähnliche Aktivitäten in der Belegschaft der Unternehmen durchzuführen. Solche Gruppen, die traditionell vielfältige rassische und ethnische Gemeinschaften vertraten und nun mit LGBTQ und Partnern unter den Mitarbeitern zusammenarbeiten, haben Anfang der 2000er Jahre zunehmend an Popularität gewonnen und sind in der Liste der Fortune Global 500 eher die Norm in den Unternehmen.

 

Bündnisse funktionieren am besten, wenn sie unter den Mitarbeitern aufgebaut werden und die Verantwortung gemeinsam unter einer vielfältigen und repräsentativen Gruppe von Teilnehmern aufgeteilt wird. Da aufgrund des Personalwechsels in den Unternehmen ein Mangel an Personen auftreten kann, die hierbei eine Führungsrolle einnehmen, sind kontinuierliche und verstärkte Bemühungen erforderlich, um die Aktivitäten und die Attraktivität der EPG für die Teilnehmer aufrecht zu erhalten.

 

Wirksame ERG sind breit und inklusiv aufgestellt und erreichen ihre größtes Potenzial, wenn sie regelmäßig mit anderen ERG, die anderen Interessengruppen vertreten, zusammen und ergänzend arbeiten. Das können Veranstaltungen zur Förderung von Vielfalt sein, die gezielte Einstellung von Mitgliedern von Minderheiten, Auftritte als Gastredner und die Teilnahme an anderen kommunalen Veranstaltungen sein, wie beispielsweise Pride-Festivals.

 

Es gibt zwar keine „richtige“ Art und Weise, wie eine ERG eingerichtet und geführt werden muss, aber am effektivsten haben sich die herausgestellt, die über energische Führungskräfte verfügen, stark präsent sind, häufige und regelmäßige Veranstaltungen durchführen und von der Unternehmensleitung unterstützt werden.

 

Die Workshop-Teilnehmer werden über praktische Aspekte der ERG-Tätigkeit sowie über damit verbundene Themen diskutieren, wie Kontinuität, Professionalität und bewährte Praktiken.

Schlüsselwörter: LGBTQ, Gay-Straight-Alliance, Employee Resource Group (ERG), Bündnispartner, Mitarbeiter, Vielfalt und Inlusion, Einstellung von Angehörigen von Minderheiten

Building Alliances: International MANEO Conference 2017

Workshop 10: “Empowerment and gay-straight alliances”

Workshop-Speaker Jason Marsden, Executive Director, Matthew Shepard Foundation

 

One marker of the growing attention corporations and other community institutions are paying to cultivating an atmosphere of diversity is the rise of the “gay-straight alliance” (GSA). These are voluntary associations bringing together LGBTQ students with their heterosexual/cisgender allies to participate in shared activities and demonstrate inclusion and acceptance.

 

In the corporate workplace, “employee resource groups” have been created for similar purposes amongst the members of the workforce. Traditionally representative of diverse racial or ethnic communities, ERGs dedicated to LGBTQ and Allied employees began to gain more widespread popularity in the early 2000s and are now the norm rather than the exception at Fortune 500 companies.

 

Alliances perform best when led at the workforce level, with shared leadership responsibilities amongst a diverse and representative sample of the participants. Because of the potential for leadership gaps due to workforce turnover, a robust and continual recruitment effort is necessary to keep EPGs active and attractive to participants.

 

Effective ERGs are broadly inclusive and are at their greatest potential when the regularly collaborate and overlap with fellow ERGs representing other interest groups – for example, in sponsoring diversity fairs, targeted minority recruitment, hosting guest speakers and participating in outward-facing community events such as Pride festivals.

 

While there is no “right” way to establish and run an ERG, the most effective ones have energetic leadership, high visibility, frequent and reliable programming, and the full support of corporate leaders.

 

Workshop particpants will discuss practical aspects of ERG activity, issues related to continuity and professionalism, and best practices.

 

Keywords: LGBTQ, Gay-Straight Alliance, Employee Resource Group, Allies, workforce, diversity and inclusion, minority recruitment