Knight Sor

Knight Sor ist ein Schlichtungsexperte in der Abteilung für Beziehungen zwischen den Gemeinschaften des US-Justizministerium. Er unterstützt Interessenverbände, Schulen und Universitäten, Strafverfolgungsbehörden und Gemeinden bei der Reaktion auf Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen oder spezifische Formen von Intoleranz in den größten geografischen Gebieten der USA, nämlich Alaska, Idaho, Oregon und Washington.  Er erhielt Auszeichnungen für besondere Leistungen von zahlreichen Behörden, u. A. zuletzt im August 2017 für seinen Einsatz im Bereich der Umweltgerechtigkeit.

Knight Sor is a Conciliation Specialist at the U.S. Department of Justice – Community Relations Service.  He assists advocacy groups, schools & universities, law enforcement jurisdictions, and communities in response to intergroup tension or specific acts of intolerance in the largest geographical area in America, namely, Alaska, Idaho, Oregon, and Washington.  He received numerous agency’s Outstanding Performance Awards, most recently in the field of Environmental Justice in August, 2017.

In den Vereinigten Staaten gibt es viele lokale Polizeidirektionen und Sheriff-Büros. Sie unterstehen unterschiedlichen bundesstaatlichen, kommunalen und städtischen Gesetzen und Verhaltensregeln mit unterschiedlichen politischen Maßnahmen, Praktiken und Ausbildungsprogrammen für die Beamten. Da es keine allgemeingültige Norm für die Struktur, Größe oder Verwaltung der Polizeidirektionen gibt, ist den Kommunen, in denen diese ihren Dienst ausüben, möglicherweise nicht immer vollständig klar, wie eine Polizeidirektion funktioniert bzw. welche Rolle und Verantwortung die Polizeibeamten beim Schutz der öffentlichen Sicherheit haben. In diesem Gespräch wird erläutert, warum es so wichtig ist, gute Beziehungen zwischen der Polizei und der Kommune aufrecht zu erhalten, insbesondere, wenn es um die Belange der LGBTQ-Gruppe geht. Gleichzeitig werden verschiedene individuelle, aber auch wissenschaftlich belegte bewährte Praktiken vorgestellt, die dazu dienen können, die Beziehungen zwischen den Strafverfolgungsbehörden und der LGBTQ-Gemeinschaft zu verbessern und auf eine feste Grundlage zu stellen. Zu solchen bewährten Praktiken gehören unter anderen der Kommunikationsaustausch mit Leitern der LGBTQ-Gemeinschaft, Transparenz und Rechenschaftspflicht in der polizeilichen Arbeit, die Verringerung von Vorurteilen und die Verbesserung der kulturellen Kompetenz, die Einrichtung einer kreativen Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der LGBTQ-Gemeinschaft und lokalen Unternehmen (z.B. das Programm „SICHERER ORT“ von James Ritter, das Projekt „Sicherheitsbereich“ der Polizeidirektion von San Francisco usw.) und die Förderung von Vielfalt innerhalb der Polizeikräfte.

The United States has many local police departments and sheriff’s offices.  They are subject to different state, county, and city laws and codes of conduct with different policies, practices, and officer training programs.  Because there is a lack of universal standard for the structure, size, or governance of police departments, the communities in which they serve may not be fully aware of how a police department functions or the roles and responsibilities of police officers in ensuring public safety.  This talk will explain the importance of maintaining police-community relations, specifically relevant to the LGBTQ members.  It will also discuss several best practices – anecdotal or evidence-based – that could benefit and solidify the relationship between law enforcement and the LGBTQ.  Such best practices include: the need to maintain communication with LGBTQ leaders; being transparent and accountable when conducting police work; reducing bias and improve cultural competency; forming creative collaborations with LGBTQ members and area businesses (e.g., James Ritter’s SAFE PLACE Program, San Francisco Police Department Safe Zone Project, etc.); promoting diversity within the police force.